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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Sessiondokumentation: “es gibt mehr Menschen die innerlich kapitulieren, als solche, die scheitern” Nadja Petranovskaja (PM Camp Berlin 2013)

Hypothese: “man muss erst was tun, bevor man anfängt und damit scheitern kann”


Warum kapitulieren Menschen innerlich? Folgende Gründe ergeben sich:
  • Wir kapitulieren, weil wir kein klares Bild vom Ziel haben
    Wenn ich nachts um 3 Uhr geweckt werden, muss ich mein klares Ziel benennen können. Begriffe wie Geld, Gesundheit, Karriere etc. sind nicht konkret genug weil nicht definiert. Die Zielfindung ist ein Prozess. Das Problem besteht mit Oberzielen (diese geben keine Antwort auf das wozu). Oberziel ist vordefiniert und bedarf der externen Bestätigung.

    Folgender Trugschluss ergibt sich: erst wenn ich Erfolg habe, dann bin ich glücklich. Es ist genau andersrum. Ich bin jetzt hier und glücklich (Zustand: ich bin perfekt).
  • Wir unterschätzen unseren Feind.
    Wir sind wie folgt erzogen: wir müssen Probleme bekämpfen. Damit stellt sich das Hirn auf Kampf ein. Hilfreich ist, eine Liste machen und irreales zu Streichen.
  • Niemand ist da, der auf den Sieg angewiesen ist


Was muss ich machen, um nicht zu kapitulieren?
  • Man muss nur sein. Du bist Du! Sei dir selbst genug.
  • Warum sind wir hier? Es ist möglich, Oasen in großen Organisationen zu bauen.


Was ist für mich Glück? Eigene Liste machen (Selbstverantwortung).
Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Es ist meine Entscheidung.

Ich muss wissen wer ich bin. Ich muss bei mir sein.