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Freitag, 10. Mai 2013

Kollegiale Fallberatung

Wer kennt das Thema nicht - man hat ein Problem und kommt mit der Lösung nicht so richtig weiter. Der erste Gedanke (der meistens richtig ist) ist in dieser Situation sich mit anderen auszutauschen.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der kollegialen Fallberatung gemacht.

Anhand des nachfolgenden Ablaufs wird die Erarbeitung eines Lösungsvorschlages in der Runde strukturiert.


Schritt 1: „Klient/in“ formuliert wertfrei (keine Selbst-oder Fremdbeschimpfungen) ein aktuelles Problem aus dem beruflichen Umfeld. (10 min)
ð  keine Unterbrechungen!
Schritt 2: „Beratende“ stellen wertfreie Verständnisfragen zu dieser Schilderung. (10 min)
ð  keine Hypothesen, Kommentare!
Schritt 3: „Beratende“ generieren Hypothesen, wobei weder von den anderen Beratenden noch von Klienten/Klientin eine Bewertung erfolgt oder Kommentare abgegeben werden. (10 min)
ð  keine Lösungen
Schritt 4: „Klient/in“ gibt Feedback, welche Hypothese ihm/ihr am Plausibelsten erscheint. (5 min)
Schritt 5: „Beratende“ generieren Lösungsideen zur Hypothese. (10 min)
Schritt 6: „Klient/in“ entscheidet sich für einen Lösungsansatz und generiert einen Lösungsvorschlag (kurzfristig erreichbares Ziel, konkretes Vorgehen). (5 min)